Dei Mannslüd un dat Öller

vun Behrend Böckmann


'n minschlich Wäsen männlich gellt,
kümmt't mit 'n Komma up'e Welt.
Un ward sik so as alle Knaben
an Mudders Bost ganz gadlich laben,
weit nix von sienen Pullermatz,
von den Mann sien'n besten Schatz,
blot dat Wåder löppt, o weih,
in düre "Pampers baby dry".

Sülfst ut dat Babyöller rut
höllt man dat mit "Pampers" ut,
lött't Wåder inne "Pampers" gåhn,
dei Pisspott blifft as Deko ståhn,
un dei fule Pullermatz,
as den Mann sien'n bester Schatz,
lött't Wåder af — o weih, o weih,
in düre "Pampers baby dry".

Männigein tau Schaul denn kümmt
un ümmer giern noch "Pampers" nimmt,
möt nie nich "Ik möt mål" seggen,
un dei Bang deit sik so leggen —
un ut den lütten Pullermatz,
ut den Kierl sien'n besten Schatz,
löpp't Wåder af — o weih, o weih,
in düre "Pampers baby dry".

Låters fangt dat Wedden an,
wecker an'n wietsten pinkeln kann
un ut den wussen Pullermatz,
ut den Kierl sien'n besten Schatz,
schütt dat Wåder, dat's nich lågen,
von nu an rut in hogen Bågen;
man süht dat gaut — o weih, o weih —
tau Winterstiet up witten Schnei.

Kümmt dei Mannsminsch inne Johr,
ward hei denn mit einstens wohr,
dat sien Schatz as Lümmelmann
noch väl mihr as pinkeln kann,
deit as Stülp dei Welt bekunnen,
dat hei sienen Pott hett funnen,
un ut twei — o weih, o weih —
warden bald tauminnest drei.

Dei Lümmelmann as flotter Schatz
ward sachtens wedder Pullermatz,
denn is dat Lütt ierst up'e Welt,
is nu dei Mann dorup instellt,
dat mit' n fröhlichet Gesicht
hei nu deit sien Vadderplicht
un secht sik — o weih, o weih —:
Wietpinkeln is mi Einerlei.

Un as't in't Läben denn so kümmt,
dat dei Pinkelkraft afnimmt,
man nich mihr up'e Bein kann ståhn,
lött Wåder nu in'n Sitten gåhn,
doch dat Wåder löppt noch af,
wenn ok nich in'n dullen Draff,
hett'n grotet Glück — o weih, o weih,
denn ünnen is noch nix intwei.

Doch mit dei Tiet schwinnt ok dei Kraft,
un in Druppen kümmt dei Saft
ut dei schrumplig Wådersprütt,
den Pullermatz, nu wedder lütt,
un so, as wenn Inschaulung wier,
kümmt dat Öller nu tau Ihr,
denn up eins, o weih o weih,
af in't Ollenhus mit juchhei.

In't Ollenhus is't denn so wiet:,
Gråd so as tau dei Kinnertiet
gifft dat för Mannslüd hen un wenn
'n gaude Hülp von "Tena Men";
un "Tena Men" bringt em dei Rauh,
bet hei måkt dei Ogen tau,
bet denn röppt dei schwatte Kreih:
"Nu is dat ut, o weih o weih!"



31.1.2026


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